consinion GmbH setzt beim Coaching auf Pferde als Co-Trainer

Die Unternehmensberatung und Personalvermittlung consinion GmbH in Ulm setzt bei ihrer Beratung und Entwicklung von Führungskräften für Industrie und Wirtschaft ergänzend auf pferdegestütztes Coaching. Das Angebot richtet sich an bestehende und künftige Führungskräfte auf allen Ebenen. „Pferde reagieren nicht auf akademische Titel oder Hierarchien, sondern nur auf das Verhalten eines Menschen“, sagt Joachim Lang von consinion.  

„Pferde haben eine sehr feine Wahrnehmung für unbewusste Signale“, erläutert consinion-Geschäftsführer Joachim Lang. „Sie reagieren nicht auf akademische Titel, Berufsbezeichnungen oder Hierarchien, sondern einfach nur auf das Verhalten eines Menschen. Wer die Tiere mit Hilfe der eigenen Ausstrahlung führen kann, der profitiert von den dabei gemachten Erfahrungen für die eigene Mitarbeiterführung. „Das Pferd sei der „hundertprozentig authentische Co-Trainer“, so Lang weiter. Es reagiere auch auf unbewusste Verhaltensweisen, Körpersprache und Stimmungen. „Das Schöne ist, dass die Tiere dieses Erleben direkt widerspiegeln“. Denn Pferde erkennen, wenn der Mensch, der sie führt, unsicher oder orientierungslos ist, wenn eine dominante Haltung nach außen und eine innere Unsicherheit im Widerspruch zueinander stehen. Solche Widersprüche lassen die Tiere die Klienten im Coaching direkt spüren. „Sie tun das aber völlig wertfrei“, betont Sylvia Johnson von consinion, die sich zusammen mit Joachim Lang zum pferdegestützten Coach hat ausbilden und zertifizieren lassen. „Pferde reagieren nicht darauf, was wir sagen, sondern was wir fühlen und ausstrahlen. Sie reagieren unverfälscht, direkt und präzise auf Führungsqualitäten und Führungsansprüche. Die Methode ist so einfach wie wirkungsvoll.“ Durch die direkte und unverfälschte Reaktion der Tiere spart Pferde-gestütztes Coaching gegenüber vielen anderen Coaching-Maßnahmen auch Zeit – ein wichtiger Vorteil angesichts der oft dichten Terminpläne von Managern und Führungskräften.

Wer als Führungskraft Mitarbeiter verschreckt oder im Unklaren lässt, dem wird ein Pferd als Coach genau das widerspiegeln – allerdings ohne Kritik und Vorwürfe. „Das Pferd kritisiert nicht, und die Führungskraft muss sich nicht schämen“, erläutert Joachim Lang. Ganz im Gegenteil: „Im Kontakt mit Pferden und ohne den Druck als Führungskraft funktionieren zu müssen, fühlen sich viele Manager bei unserem Coaching zum ersten Mal frei und entspannt.“ Er als Coach legt dabei mit den Klienten vorab die Coaching-Ziele fest, analysiert Körperhaltung und die Bewegungen der Klienten und wie die Pferde darauf reagieren. „Erst aus diesem Zusammenspiel der Reaktion der Pferde und der Beobachtung durch den Coach ergibt sich das optimale und vor allem nachhaltige Coaching, das dem Klienten wirklich etwas bringt“, betont Lang. Für das Coaching hat consinion eine Auswahl von Pferden. Sie ziehen in den kommenden Jahren mit einem Teil des Unternehmens auf einen ehemaligen Hof in Roggenburg, den consinion gerade sanieren und zum Coaching- und Weiterbildungs-Zentrum ausbauen lässt.